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Samstag, Juli 22, 2006
Stones in Berlin
DA!
Die STONES!
Brachial. Genial. Grandios. Bescheiden.
Vergessen ist die Cover-Band aus München. Hier waren die Stones am Werk.
Sie rockten, was das Zeug hielt. Es schien manches Mal auseinanderzufallen, einzelne Fäden verloren sich, wurden wiedergefunden, aufgenommen und plötzlich entwickelte sich etwas Großartiges daraus. Ronnie machte eine gute bis sehr gute Figur. Nur bei Start Me Up wollte er in den ersten zwei Sekunden so anfangen, wie er die ganze Zeit in München spielte, fand sich und rettete das Solo. Aber auch sonst waren alle super drauf. Den letzten Song, Satisfaction, wollten sie scheinbar gar nicht enden lassen, so sehr war die Stimmung aufgekocht im Stadion. Sie wurden gefeiert, was man letztens nicht behaupten konnte. Und sie feierten sich selbst, machten ihre Spielerchen und Späßchen, waren glücklich und froh.
Wer immer sie ausgewechselt hat, möge doch immer zuschlagen.
Energetisch, wie selten zuvor. Somit vielleicht das beste
Stones-Konzert, das Berlin erlebt hat und das auch noch zwei Stunden
lang, statt nur 1,5h wie in München.
Sogar mit einer
Überraschung: Sie spielten Sway. Zum ersten Mal in Berlin. Traumhaft ...